"Act libidinally"

Sex Das amerikanische Online-Magazin "Nerve" feiert mit "schöngeistigem Schweinekram" Erfolge.

Medien | Patrick Dax | aus FALTER 07/99 vom 17.02.1999

Sex", "Porno", "Pamela Anderson" - rund 60 Prozent der weltweit in die Suchmaschinen eingegebenen Suchbegriffe sind sexueller Natur. 15 Prozent der Netz-Bevölkerung versammelt sich regelmäßig auf den Seiten der zehn populärsten Cybersex-Anbieter. Während sich der elektronische Handel vergleichsweise verhalten entwickelt, explodiert das digitale Geschäft mit dem Sex im Netz geradezu. Daß das Begriffspaar Sex und Internet aber nicht nur auf kilobyteschwere Porno-Bilder und Live-Sex-Schaltungen reduziert werden kann, beweist seit mittlerweile eineinhalb Jahren höchst erfolgreich das New Yorker Web-Magazin Nerve.

"Nerve will lebendiger, offener und aktueller sein als sogenannte Erotika, aber weniger einfältig und männlich als Pornographie", vermerken die Herausgeber der digitalen Sex-Gazette Rufus Griscom und Genevieve Field.

Dem Thema nähert man sich unter dem Motto "Think globally, act libidinally" in seiner ganzen Bandbreite an: Norman Mailer doziert im Interview über Masturbation


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