Fernsehen

Medien | Andrea(S) Dusl | aus FALTER 07/99 vom 17.02.1999

"Es is such a Gaudi", meinte Pepi Gramshammer anläßlich der Verleihung des silbernen Ehrenzeichens seiner ehemaligen Heimat, der Republik Österreich. Geschüttelt, fast gerührt, stand der zerknitterte Exiltiroler in seiner "Lauounsch". "Such a Gaudi", das ist jetzt Geschichte. Soviel kann man jetzt schon sagen: "Such a Gaudi", das war sie, die alpine Schi-We-Emm in Vail. Die We-Emm des Pepi Gramshammer, den hier drüben praktisch "jeder" kennt. "Such a Gaudi", wie der Hermann unaufhaltbar aufs Podest fuhr. Der beste Schifahrer aller Zeiten! Geschlagen "nur" vom sympathischen Burschen aus Norwegen. Aber Weltmeisterschaften "haben" eigene Gesetze. Wenn wir einen Hut aufhätten, müßten wir ihn jetzt ziehen: Lasse "Tschüüs"... dieser sym-"pathische" Bursche ... der sieht gar nicht so aus ... der "hat" jetzt Flügel, zweimal Gold und "dreimal" Silber. Aber diese 13 Medaillen, die kann uns niemand mehr nehmen. "Such a Gaudi" auch: das gelbweiß getupfte Schneejäckchen von "Slalom-Kokommentator" Hansi Hinterseer, die unablässig hinter dem schnupfenden Nehiba trappelnde Milkakuh und die pfeifenden Komantschen des Armin Assinger.


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