Buffalo-Billy beim Bowling

Film "Buffalo '66", das beachtliche Regiedebüt des Schauspielers Vincent Gallo, ist vor allem ein Fest der Schauspieler.

Kultur | Christian Cargnelli | aus FALTER 07/99 vom 17.02.1999

Vincent Gallo spielte in Abel Ferraras Mafia-Epos "The Funeral" und in "US Go Home" von Claire Denis, er war der Bäcker, Valeria Bruni-Tedeschis Ehegespons, in Denis' "Nenette et Boni". Nun hat Vincent Gallo aus Buffalo, N.Y., seinen ersten eigenen Film inszeniert - und sich dabei allem Anschein nach auch von seiner französischen "Stammregisseurin" stilistisch beeinflussen lassen. Wie "Nenette et Boni" bemüht sich "Buffalo 66" darum, das realistische Erzählkino durch Erinnerungsbilder, Traum- und Phantasiesequenzen zu überhöhen und ihm dadurch eine zusätzliche Dimension zu verleihen.

Erzählt wird die Geschichte des 30jährigen Billy Brown (Gallo), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wird, wo er als Unschuldiger fünf Jahre gesessen hat. Billy macht sich auf den Weg in seine Heimatstadt Buffalo: Um seinen Eltern als Alibi für seine Abwesenheit eine Karriere als erfolgreicher Regierungsbeamter vorzuschwindeln - und um sich an jenem Footballspieler der Buffalo Bills zu rächen,


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