Billiger, billiger!

Kommentar Die derzeit propagierten Mietreduktionsmodelle sind vor allem eines: Wahlkampfgetöse.

Jörg Wippel | Vorwort | aus FALTER 08/99 vom 24.02.1999

Billige Reinigungsdienste statt teurer Hausbesorger; Reduktion von Steuern und Ver- und Entsorgungskosten. Vorschläge der ÖVP: 20 Prozent Mietreduktion; Reduktion der Erhaltungsbeiträge und Senkung der Kaltmiete auf dieselben nach Abstattung der zur Errichtung aufgenommenen Bankdarlehen; Vorschläge der FPÖ: 30 Prozent Mietreduktion. Begrenzung der Zuschläge (Obergrenze), Reduktion der Maklergebühren und Herausnahme der Grundsteuer aus den Betriebskosten. Vorschläge der SPÖ: 10 Prozent Mietreduktion. Alle diese Vorschläge sind berechtigt, alle können sie den Mietaufwand reduzieren.

Aber das ist nicht Zweck der Übung. Wahljahr ist's - und kein unwichtiges - 3 Landtage, darunter der Kärntner, ein EU-Parlament und der Nationalrat wollen neu gewählt werden. In extrem aufgeheizter und emotionalisierter Atmosphäre, wenn die FPÖ in Kärnten nicht sang- und klanglos untergeht. Daß sie das nicht tut, pfeifen die Spatzen von den Dächern.

Also haben im Vorfeld dieses Wahljahres Wahlstrategen,

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