Ab durch die neue Mitte?/Blair oder Marx? - "Markierungen"

Politik | aus FALTER 08/99 vom 24.02.1999

Am Third-Way-Summit in New York waren Österreichs Sozialdemokraten nicht vertreten. Und auch in der großen Reportage über die neue europäische Linke, die das US-Magazin Newsweek Ende letzten Jahres veröffentlichte, blieben Klima und seine Genossen unerwähnt. Steht die österreichische Sozialdemokratie also eher auf seiten der linken Tradition? Oder geht auch sie den Weg hin zur linken Mitte? Oder war sie immer schon dort?

Zur Orientierungshilfe bietet sich seit kurzem der Sammelband "Rote Markierungen für das 21. Jahrhundert" an, herausgegeben von Josef Cap und Heinz Fischer. Das umfangreiche Buch erschien als "Band 5 der Abteilung 4 der Sozialistischen Bibliothek", und auch bei der Abfolge der Beiträge bzw. ihrer Autoren herrscht Prinzipientreue - nämlich eine streng alphabetische. Programmatisch indes geht es ziemlich durcheinander: Während Caspar Einem fordert: "Unseren Grundsätzen treu bleiben!", kokettieren andere Autoren mit der Modernisierung. Aber: "Was macht einen modernen


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