I am from PKK

Kurden Der bevorstehende Prozeß gegen PKK-Führer Abdullah Öcalan in der Türkei hat den Kurdenkonflikt nach Europa getragen und in Wien unter die Jugendlichen der zweiten Generation gebracht.

Patrik Volf und Nina Weissensteiner | Politik | aus FALTER 08/99 vom 24.02.1999

Höfliches Lächeln. Das ist die einzige Antwort, die es im Büro der Nationalen Befreiungsfront Kurdistans (ERNK), des politischen Arms von Abdullah Öcalans PKK in Europa, auf die Frage nach dem Stand der Verhandlungen mit dem Innenministerium gibt. Selbst wenn wenige Minuten zuvor einer der Botschaftsbesetzer im Eifer zugibt: "Wir sind permanent im Gespräch mit dem Innenministerium. Auf höchster Beamtenebene." Was da so besprochen werde? "Alles." Nach den Besetzungen der kenianischen und griechischen Botschaft in der vergangenen Woche sei es sogar ein wenig heftig geworden. Schlögl und seine Verhandler hatten kurz die mögliche Schließung des ERNK-Büros ins Spiel gebracht. Offiziell spricht niemand darüber. Hinter den Kulissen aber gibt es heiße Gespräche mit Exekutive und Politik.

In Deutschland und Griechenland wurden Geschäfte in Brand gesteckt. Die Polizei rückte mit Schlagstöcken aus. In Wien betrieben Innenministerium und Exekutive bewußt "Deeskalation" (s. Interview).

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