Noisy business

Kunst Eine Idee sucht ihre Gestalter: über die künstlerischen Entwürfe zu einer Lärmschutzzone am Gürtel.

Vitus H.Weh | Kultur | aus FALTER 08/99 vom 24.02.1999

Neben die Vorstellung, Kunst hätte nur mit Farben und Formen zu tun, ist die Idee einer Kunst als soziale Dienstleistung getreten. Solche Kunst möchte nicht Stadt-, Büro- oder Museumsräume anfüllen, sondern fragt nach strukturellen und sozial-kreativen Eingriffsmöglichkeiten. Ihre Kriterien definieren sich über den speziellen Ort, an dem sie stattfinden soll, ihre möglichen Funktionen und die Interessen ihrer Benutzer. Was benötigt man in einem Krankenhaus wirklich, was an einem Dorfplatz, was in einem Altenheim? Welche künstlerische Intervention würde zu besseren Lebensverhältnissen an einer Wiener Verkehrstangente führen?

Gegeben sei das Gebiet Gaudenzdorfer Gürtel / Haydnpark. Lärm ohne Ende, permanent rumpelt der Verkehr. Die Anwohner flüchten sich hinter Isolierglasfenster; nur, was soll der Park machen? Büsche und Bäume allein dämmen den Lärm jedenfalls kaum ab. Die Stadtverwaltung (MA 22) kam schließlich auf die Idee einer Lärmschutzwand. Weil so etwas kostspielig

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