No Schuh Ski. No Sports?

Wirtschaft: Bis Ende März gibt es das Traditionssporthaus Schuh Ski noch. Daß Schuh Ski danach weiterleben wird, glaubt zumindest einer: Walter Schuh.

Politik | Thomas Rottenberg | aus FALTER 09/99 vom 03.03.1999

Ausgerechnet Klappräder. Viel ist nicht los im Schuh-Ski-Haus auf der Donauinsel. Auch die Angriffe der Schnäppchenjäger hielten sich in Grenzen, als Schuh Ski Anfang Jänner zum Konkursabverkauf rief. 20 bis 70 Prozent Preisnachlaß sorgten jedoch in Ottakring für Volksaufläufe. Auf der Insel dagegen ist noch ziemlich viel zu haben, Klappräder nicht. "Nein, wir bestellen nicht nach", erklärt der Verkäufer. "Wir bestellen überhaupt nichts mehr."

Bald - Ende März - wird es vorbei sein. Dann wird die erste Hälfte von dem, was Schuh Ski als Slogan führt, wahr: "No Schuh Ski". Mit dem zweiten Teil ("No Sports") bleibt Winston Churchill alleine: Nie zuvor kauften die Österreicher so viele Sportartikel. 1998 gaben sie dafür 12,7 Milliarden Schilling aus - gut sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Nie zuvor gab es mehr Sport-Verkaufsfläche in Österreich. Derzeit etwa 450.000 Quadratmeter, vor fünf Jahren waren es bloß 300.000 Quadratmeter. Dennoch - oder auch deshalb - sperrt Walter


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