Sunkist, Soma und Sinalco

Gedächtniskultur: Ein neues Online-Buch rekonstruiert das kollektive Gedächtnis der heute Dreißigjährigen und erinnert an Barbapapa, Wickie, Slime und andere wichtige Trivialitäten. Über die erste Generation von Österreichern, die mit zwei Fernsehkanälen und Massenkonsum aufwuchs.

Kultur | Klaus Taschwer | aus FALTER 09/99 vom 03.03.1999

Teil einer Jugendbewegung zu sein ist ein Job für Alf und Schlumpfencowboy Joe. Teil einer Retrogesellschaft zu sein ist das Schlagzeugsolo des Liedes, das wir Leben nennen.

Tex Rubinowitz / Mäuse Anette von Aretin, Hans Sachs, Guido Baumann sowie alternierend Marianne Koch und Anneliese Fleyenschmidt. Erinnern Sie sich? Natürlich erinnern Sie sich: das heitere Beruferaten, in dem Robert Lembke immer zuerst fragte "Welches Schweinderl hätten S' denn gern?" und sich der Kandidat dann ein Sparschwein mit einer bestimmten Farbe aussuchen durfte. Was wieder den meisten Fernsehzuschauern egal war, weil die in den frühen siebziger Jahren zumeist nur Schwarzweißgeräte hatten.

"Anette von Aretin, Hans Sachs ...", das war auch der etwas ungewöhnliche Titel eines Textes von Max Goldt, in dem sich der Titanic-Kolumnist vor ein paar Jahren Gedanken über solche und ähnliche banale Dinge seiner Kindheit machte. Und trotz etlicher grauenhafter Erinnerungen - wie jene an die George Baker


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