Das Hochhaus auf der Torte

Architektur: Die Ausstellung "Architektur Szene Österreich" präsentiert exemplarische Positionen anspruchsvollen Bauens. Mit dem Kurator und Architekturtheoretiker Otto Kapfinger sprach der "Falter" über die Schattenseiten des Starprinzips, über die Grenzen der Stadtplanung und das Satteldach als Trojanisches Pferd.

Kultur | Markus Wailand | aus FALTER 09/99 vom 03.03.1999

Wenn Otto Kapfinger beginnt, über die Lage der Architekturnation Österreich zu sprechen, tut er das am liebsten mit einer Maus in der Hand. Denn wie schon bei der Ausstellung "Visionäre und Vertriebene" in der Kunsthalle Wien setzte Kapfinger auch bei der aktuellen Schau "Architektur Szene Österreich", die zur Zeit im Wiener Ringturm zu sehen ist, auf die Suggestionskraft interaktiver neuer Medien. Ergo wurde nicht nur ein Katalog zur Präsentation, sondern vor allem eine CD-ROM produziert, die gleichsam im Zentrum der Ausstellung steht. Gestaltet haben die von Kapfinger redaktionell betreute Silberscheibe Angela Althaler und Wolfgang Oblasser.

Für die Ausstellung im Ringturm hat das Kuratoren-Trio (neben Kapfinger noch Walter Zschokke und Bettina Schlorhaufer) im Auftrag des Bundeskanzleramts 50 Positionen österreichischer Architektur aus den letzten fünf Jahren ausgewählt und in sieben Untergruppen wie "Siedeln", "Produzieren" oder "Bewegung" gegliedert. Zusätzlich gibt es Informationstafeln


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