Phettbergs Predigtdienst (Nr. 346): Komplizierte Lage: der 2. Feber 99

... es ist zum Schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden ... Eph 5,8-14 (2. Lesung am 4. Fasten-sonntag / Lesejahr A)

Stadtleben | aus FALTER 10/99 vom 10.03.1999

Es ist drei Uhr nachts. Ich habe Bauchweh und sitze am Klo. Andauernd fahren Schneepflüge vorbei. Es muß also schneien. Im Prinzip bin ich ausgeschlafen, obwohl das theoretisch erst das Mittagsschläfchen gewesen sein dürfte, von dem mich das Bauchweh erweckte. Ich bin gestern um 15 Uhr schlafen gegangen und nur zweimal kurz aufgestanden, um etwas zu essen. Die Kunst der Essensgestaltung bestünde darin, nach ihr die Abgerundetheit zu erleben. Und keinen Gusto. Diese Kunst beherrsche ich nicht. So reizte mich mein letztes Mahl, bestehend aus Vollkornzwergerlbrot von Anker, einer rohen großen Karotte, Edamer aus Holland, Saftschinken aus Westfalen und vielleicht drei Messerspitzen restlicher Gemüsemayonnaise von Wojnar aus der Assmayergasse, anschließend zur Duploschachtel zu greifen und alle zehn Stück zu verzehren, nur unterbrochen von Schwedenbomben aus dem Hause Niemetz. Das muß während der "Zeit im Bild 3" geschehen sein, die gerade lief, als ich hungrig erwachte. Doch das


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