Vier Tritte & kein Halleluja/Schlögl im Interview: "Ein Einzelfall"

Politik | aus FALTER 11/99 vom 17.03.1999

Falter: Herr Minister, in der letzten "Falter"-Ausgabe haben fünf Zeugen zu einem gewalttätigen Polizeieinsatz Stellung genommen. Sie haben diese Leute vergangene Woche zu einem Gespräch eingeladen.

Karl Schlögl: Da die Vorwürfe von fünf Personen kommen, von denen vier einander vorher nicht gekannt haben, nehme ich die Sache sehr ernst. Deswegen bin ich mit den Zeugen in Kontakt getreten.

Wie war das Gespräch?

Ich glaube, die Stimmung war im großen und ganzen angenehm. Sie war vorher ein wenig belastet, weil eine Zeugin Ängste wegen Polizei-Repressionen geäußert hat. Das hat mich betroffen gemacht, da es so etwas in Österreich nicht geben darf.

Die Zeugen sind unter der Voraussetzung zu Ihnen gekommen, daß ihre Daten ab sofort nicht mehr einsehbar sind.

Das ist selbstverständlich, daß die Daten der Zeugen nicht öffentlich gemacht werden.

Welche Schritte werden jetzt unternommen?

Es wird jetzt auf drei Ebenen ermittelt: Die eine ist die Justiz, die Staatsanwaltschaft. Das zweite


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