Reif für die Telematik?

Bildung: Wissenschaft und Kunst sind zuwenig öffentlich präsent. Weil das technische Wissen fehlt?

Medien | M.Zwettler 1 | aus FALTER 11/99 vom 17.03.1999

Eigentlich ist dieser Artikel purer Luxus. Es wäre auch mit einem einzigen Satz getan: Jeder Mensch ist ein Medium. Und bloß die Technik fehlt, mit der sich jeder artikulieren könnte.

So weit reduziert zumindest Johannes Domsich, Leiter des Studiengangs MultiMediaArt am Techno Z Salzburg, seine Theorie des Öffentlichen. Das Techno Z ist eine GmbH im Besitz vierer Banken (Hypo, Volksbank, Raika und Sparkasse), die nach Art einer Fachhochschule Lehrgänge anbietet, die von Land und Bund finanziert werden. Nach Domsich haftet dem Medialen nicht mehr ausschließlich das journalistische Merkmal an: "Öffentlichkeit erfordert ein höheres Ausmaß an Dialog. Fernsehfilme mit X und O zu kennzeichnen bedeutet nicht mehr, als die Problematik an einen anderen Dialog zu delegieren."

Und so wenig nach seiner Ansicht die gängigen Medien den Dialog zulassen, so gering scheinen ihm die Ambitionen von Wissenschaft und Kunst, den Dialog zu suchen. "Äußerungen von Wissenschaftlern sind einfach zuwenig


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