"And the winner is ..."

Internet: Drei Tage vor der Verleihung der Academy Awards werden in San Francisco die Oscars des Internet, die "Webbies", verliehen.

Patrick Dax | Medien | aus FALTER 11/99 vom 17.03.1999

Die Zeiten, als das Internet ausschließlich ein Tummelplatz für "nerds" und "geeks" war, sind vorbei. Längst haben auch Glanz und Glamour im weltweiten Datennetz Einzug gehalten. Als sich im März vergangenen Jahres die "digerati" in San Francisco zur Webby-Award-Galanacht trafen, stellte man nicht nur mit silbernen Kleidern und schrill gefärbten Haaren die Eleganz der Zukunft aus, auch Stars und Sternchen aus der Welt des Showbusineß hatten den Weg zur Preisverleihung gefunden. Dennis Rodman tummelte sich ebenso unter den Gästen wie Dilbert-Erfinder Scott Adams. Auch David Bowie lächelte in die WebCam. Zwar verbat man sich allzu ausladende Dankesreden - "Fünf Wörter maximal" war die Devise -, der Vergleich mit den Oscars wurde dennoch gerne bemüht: "Die Webby Awards haben bei der Neue-Medien-Industrie denselben Einfluß wie die Oscars und Emmys für die Fernseh- und Filmindustrie", konstatierte Tiffany Shlain, die Veranstalterin des jährlichen Internet-Preisregens.

1996 vom mittlerweile

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