The pursuit of happiness

Film: Todd Solondz' preisgekrönter Film "Happiness" verfolgt ein Dutzend Amerikaner bei ihren tragikomischen Anstrengungen, glücklich zu werden.

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 11/99 vom 17.03.1999

"We hold these truths to be self-evident that all men are created equal, that they are endowed by their creator with certain inalienable rights, that among these are life, liberty and the pursuit of happiness" Declaration of Independence, 1776 Happiness ist, das wissen wir seit den Beatles, ein warmes Gewehr. Was dabei vorne rauskommt, ist ziemlich oft kalter Bauer. So stellt es jedenfalls Todd Solondz in seinem in Cannes mit dem Internationalen Kritikerpreis ausgezeichneten Film "Happiness" dar. Und weil die begehrte Frau oder der begehrte Knabe nicht immer verfügbar oder willens sind, endet die Reise des mit viel pornografischem Pathos beschworenen Ejakulats dann in der Hose, an der Wand oder erfährt seine ungeplante interfamiliäre Weitergabe über den Zwischenträger Hund.

Man sieht: "Happiness" ist eine zuweilen recht unappetitliche Angelegenheit. Und natürlich ist das Glück in erster Linie im Titel präsent. Der Film selbst konzentriert sich darauf, die zum Scheitern


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