Eckerte Burger und Strudel

Neues Lokal: Stefan Gergely eröffnet sein viertes und damit Wiens erstes Lokal nach Vorbild feiner Westcoast-Gourmet-Diners.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 11/99 vom 17.03.1999

Stefan Gergely, der niemals Ruhende, sieht sein neues Lokal als Schnittpunkt zwischen der Stadt in Form des Margaretenplatzes und dem Dorf in Form der verwinkelten Biedermeier-Höfe seines "Schloßquadrates": Vorne cool, techno, computergesteuerte Licht-wand, Niro-Barhocker, Diner-Appeal und Ethno-Fast-food, dann der renovierte und auf adrette Gutbürgerlichkeit getrimmte Silberwirt mit seinen Designer-Schnitzeln und schließlich der Ausgangspunkt des Ganzen namens Schloßgasse 21, die Gergely nach der Öffnung des Silberwirt nun als Ethno-Beisl führt - ein Grätzel wird zur Beisl-Erlebniswelt.

Die Idee des Gesamtkonzepts namens "Schloßquadrat" hatte der ehemalige profil-Wissenschaftsredakteur schon seit zwei Jahren, was genau er in dem ehemaligen Octopusy am Margaretenplatz aber feilbieten solle, war ihm längere Zeit nicht so ganz klar. Gutes Fast food hätte er gerne gehabt, Kaffeehaus drängte sich an dieser Stelle aber auch irgendwie auf. Deshalb machte er beides: Burger und Kaffee.


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