Tier der Woche: Froschgoscherln

Peter Iwaniewicz: peter.iwaniewicz@blackbox.at | Stadtleben | aus FALTER 11/99 vom 17.03.1999

Diese ekelhaften und widerwärtigen Tiere sind aufgrund ihres kalten Körpers, (...) ihrer ungestümen Erscheinung, des berechnenden Auges, der abstoßenden Stimme und der schmutzigen Umgebung, in der sie leben, verhaßt; deshalb hat ihr Schöpfer kaum Kraft verschwendet, um viele von ihnen zu schaffen." So sachlich äußerte sich der Naturforscher und Begründer der modernen Nomenklatur, Carl von Linne, Mitte des achtzehnten Jahrhunderts über die Tiergruppe der Amphibien. Mittlerweile denkt man nicht mehr darüber nach, aus welchen metaphysischen Gründen Frösche und Lurche Stiefkinder des Glücks sind, sondern beschäftigt sich - Gott sei Dank - mehr mit der Frage, warum diese weltweit in ihrer Existenz bedroht sind.

Nach einer aktuellen Meldung der APA ist die Klimaverschiebung daran schuld. In den vergangenen 30 Jahren hätten sich die Wintertemperaturen um rund ein Grad Celsius erhöht, und auf Grund dieser wärmeren Witterung begännen die Frösche immer früher abzulaichen. Ein

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