Freihausviertel: Village People

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 12/99 vom 24.03.1999

Frühlingsluft liegt über der Wieden. Die ersten Sonnenstrahlen locken Stadtmenschen aus ihren Wohnungen heraus, reges Geschäftstreiben mischt sich zwischen Margaretenstraße, Schleifmühl- und Operngasse im Freihausviertel - benannt nach Wiens größter Biedermeierwohnanlage, die hier bis zum Ersten Weltkrieg stand - mit Wiener Gemütlichkeit.

In der Videothek Alphaville debattieren Native speaker über Filmkunst, im Kunst-Konsum-Markt Point of Sale verbringen Berufstätige ihre Mittagspause gesund essend, während gegenüber im Made by you Kreativlinge Keramik bemalen. Das Schikaneder Kino hat alle Türen sperrangelweit zum Lüften geöffnet, nebenan in der neuen Kinolounge werden die Überreste der Veranstaltung vom Vortag beseitigt. Und überall sind Handwerker dabei, vor den Beisln die Schanigärten zu installieren. Ein Grätzel dreht auf.

"Ein bißchen hat die Gegend was vom New Yorker Village", meint Georg Kargl. "Von der Lage her nicht ganz zentral, aber dafür steht die Lebensqualität

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