Guten Appetit!

Zusammenfassung: Verleger, ORF und Politiker streiten wieder einmal über die Verteilung des elektronischen Kuchens. Sie nennen es "Medienpolitik".

Medien | Armin Thurnher | aus FALTER 13/99 vom 31.03.1999

Am 1. April wird die Stimmung nicht überall nach Feiern sein. Ein Jahr Privatradio - das ist für die wenigsten Privatradiobetreiber ein Grund zum Feiern. Zwar haben die privaten Betreiber insgesamt den Marktanteil des ORF um etwa ein Drittel reduziert, aber nur wenige von ihnen waren wenigstens in der Eroberung von Marktanteilen erfolgreich. Selbst die erfolgreichen, wie 88,6, das oberösterreichische "Life"-Radio und "Antenne Voralberg", sind noch weit davon entfernt, Profite zu schreiben.

Andere, die so taten, als würden sie die elektronische Welt niederreißen, haben schwere Niederlagen erlitten. Die goldenen Hände der Brüder Fellner erwiesen sich beim Radio als blechern. Antenne Wien, mit dem sie als elektronische Baggerführer Ö3 zu planieren gedachten, ist im ersten Hügelchen steckengeblieben; die Fellner-Anteile wanderten zum Großteil an eine englische Betreibergesellschaft. Vor allem inhaltlich hat Privatradio enttäuscht. Das Formatradio kam über uns, brachte den totalen

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