Neue Platten

Kultur | aus FALTER 13/99 vom 31.03.1999

ROCK / POP Sly & Robbie: Drum'n'Bass stripped to the bone by Howie B.

Palm Pictures / Rough Trade Sly & Robbie tun eine Fingerübung und lassen sich dabei von Howie B. ein wenig den Weg weisen. Sie machen das, weil sie es wollen; notwendig haben sie es jedenfalls nicht: Die beiden Jamaikaner darf man gelassen als beste Rhythmusfraktion des Reggae und Dub bezeichnen; zusammengearbeitet haben sie u.a. mit Bob Marley, Lee Perry oder - in einer eher exotischen Paarung - mit Bob Dylan. Auf "Stripped to the Bone ..." holen sie Trommeln und Bässe, dem Titel entsprechend, geschwindigkeitsmäßig runter; genial entspannte Dub-Grooves, denen sie poppig-fröhliche Arrangements zur Seite rücken, dominieren. Und trotz des netten Geblubbers zeigt sich das Album druckvoll und präzise. State of the art und auch als schöne Vierer-Maxi-Box erhältlich.

Karl Fluch Sad Rockets: Once upon a Time Called Now.

Morbid/EFA Andrew Pekler feuert auf dieser LP fünfzehn traurige

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