Im Österreich-Camp

Seinesgleichen Geschieht Über den Kosovo reden, Kosovo Flüchtlingen helfen - beides wichtig. Aber wie tut man's richtig?

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 14/99 vom 07.04.1999

Das Selbstverständliche zuerst: Österreich muß helfen. Man kann über vieles reden hierzulande. Man muß über diesen Krieg reden. Es kann nicht genug geredet werden. Man kann den Bombenkrieg von mir aus auch mit einem Meinungskrieg begleiten. Die vielgescholtenen Intellektuellen halten sich keineswegs zurück und nützen das vornehm wattierte Schweigen der Politiker, um ihre Position zu stärken.

Auch über die Kriegs- und Friedensrhetoriker ließe sich manches sagen, und manche Frage bleibt bei der interessanten Auseinandersetzung zwischen Anton Pelinka und Rudolf Burger offen, die sich im Standard nicht darüber einigen konnten, ob die Politiker der Nato-Staaten mediengetriebene Demokraten (Pelinka) oder gutmenschliche Idioten (Burger) sind. Mein Tip: Burger hat Recht, auf die Mediengesellschaft können Politiker Rücksicht nehmen, sie müssen es aber nicht. Sonst können wir tatsächlich die Abstimmung an den Kiosk verlegen Mit seiner These der Dämonie des Guten, die anstelle


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