upgrade

Medien | aus FALTER 14/99 vom 07.04.1999

Manchmal ist die Polizei schneller, als es der Osterhase - und die mit ihm verbundenen vorverlegten Falter-Abgabezeiten - erlauben: Melissa ist zwar - wie im obenstehenden Artikel beschrieben - immer noch ein böses Virus, sein Vater aber kein Unbekannter mehr. FBI und AOL (america online) fahndeten gemeinsam fieberhaft - und schon am Freitag konnten amerikanische Bundesagenten den 30 jährigen Programmierer David L. Smith die Handschellen anklicken. Smith lebt in New Jersey und arbeitet als Subunternehmer für AOL. Das Virus soll er nach einer Gogo-Tänzerin benannt haben. Gegen eine Kaution von etwa 1,3 Millionen Schilling wurde der mutmaßliche Virenerfinder noch zu Ostern wieder auf freien Fuß gesetzt, ihm droht eine Geldstrafe von bis zu 4,5 Millionen Schilling, eine bis zu zehnjährige Haftstrafe sowie Schadenersatzklagen all jener Konzerne, die wegen Melissa ihre Netzwerke auf Stunden herunterfahren mußten. T. R.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige