Woody ohne Allen

Film: Woody Allens neuer Film "Celebrity" ist leider nur eine Mediensatire.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 14/99 vom 07.04.1999

Lee Simon ist Schriftsteller. Er hat vor kurzem seine Frau verlassen und ist beim Versuch, seine neue Freiheit sexuell gewinnbringend umzusetzen, ähnlich erfolglos wie mit seinen Romanen. Klingt nach Woody Allen, ist auch Woody Allen - nur daß der Regisseur und Drehbuchautor Allen sich vor der Kamera diesmal vertreten läßt: Den Woody Allen in Woody Allens neuem Film spielt der britische Charakterdarsteller Kenneth Branagh.

Branagh macht das gar nicht schlecht, und im Unterschied zu Allen ist er sogar am Steuer eines James-Bond-Autos - er fährt einen Aston Martin aus den 60er Jahren - halbwegs glaubwürdig. Teure Oldtimer kann sich Lee Simon deshalb leisten, weil er hauptberuflich als Society-Reporter tätig ist; als solcher lernt er eine "Spitzengattin" ((c) Heribert Corn) nach der anderen kennen: Melanie Griffith schenkt ihm einen Blowjob, Supermodel Charlize Theron verrät ihm ihre erogenen Zonen (der ganze Körper), und für Winona Ryder läßt er Famke Janssen stehen. Mit Leonardo


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