Wie lange diesmal?

Neues Lokal: Eine Ikone des Achtziger-Jahre-Beislbooms hat wieder geöffnet. Zum mittlerweile vierten oder fünften Mal.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 14/99 vom 07.04.1999

Nun ist Harald alias "Harry" dran, nun heißt der ehemalige Lämmerer Harry's Time. Die Liste derer, die an der Hülben vorher schon mal ihre "time" hatten, ist lang: Als Lämmerer fungierte dieses von Architekt Klaus Becker in den frühen achtziger Jahren gestaltete Lokal zwar mehrmals, jedoch mit unterschiedlichen Besitzern, mit unterschiedlicher Qualität und mit stets dem gleichen Ende (= Aufgabe) bis 1994. Dann kamen Peter Friese und Antonio Kamper, stellten die stark in Mitleidenschaft gezogene Architektur wieder her und versuchten mit subtil verfeinerten Wiener Beislgerichten sowie italienischen Klassikern zu reüssieren. Doch die Hülben forderte ihre Opfer. Mit Ambitionen und Optimismus gleichermaßen gesegnet, übernahm Wolfgang Katzenschlager das im Besitz der Ottakringer Brauerei befindliche Lokal, kaschierte das Brauerei-Beiselige ein wenig und legte eine Tisch- und Weinkultur vor, wie sie das Lokal in den 15 Jahren zuvor nicht gesehen hatte. Auf fast eine Gault-Millau-Haube


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