Hero der Woche: Claus Hipp

Politik | aus FALTER 15/99 vom 14.04.1999

Der Mann ist kein Kleingeist: sieben Tonnen Kekse, vier Tonnen Säfte, 29 Tonnen Kindermenüs, insgesamt 130.000 Portionen. Alles hygienisch verpackt. Dazu noch einige tausend Kinderlöffel. Was Claus Hipp da vergangene Woche in eine Boing 707 stopfte, erstaunte selbst die rumänische Crew, die die Babynahrung ins Krisengebiet fliegen sollte. Das UNO-Flüchtlingskommissariat bat öffentlich um die Kindernahrung, und der bayrische Unternehmer Claus Hipp verfrachtete sie mit Hilfe des Kärntner Unternehmers Kurt Hirsch in den Osterfeiertagen direkt zu den Flüchtlingen. "Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich war, eine gutorganisierte Transportorganisation gefunden zu haben", freut sich Claus Hipp. Während sich Europas Regierungen in Kleinlichkeit übertrumpften, hat es der Unternehmer geschafft, Tausende Kinder zu füttern. Dafür gibt's den Hero und ein: Hipp! Hipp! Hurra!


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