Strich für Strich

Barcode: Der Strichcode wird 25. Kaum ein Produkt, das ihn nicht als Identifikation trägt. Der "Falter" sprach mit dem Mann, der ihn erfunden hat.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 15/99 vom 14.04.1999

Siebenundsechzig Cent zeigte die brandneue Scannerkasse des "Marsh"-Supermarkts am 25. Juni 1974 an, als ihre roten Laserstrahlen erstmals ein Zehnerpack Wrigley's Kaugummis erfaßten. Damit begann vor beinahe 25 Jahren im Provinzkaff Troy, Ohio, der Beginn des Strichcode-Zeitalters.

"Universal Product Code" (UPC) lautet der nüchterne Name dieser heute allgegenwärtigen Erfindung. Dahinter steckt ein Mann namens George J. Laurer, der als Senior Engineer bei IBM den UPC in seiner heutigen Form realisierte. 1973 hatte er für das Uniform Grocery Product Code Council eine einzige große Aufgabe zu erfüllen: die Kreation eines maschinenlesbaren, leicht zu verwaltenden Kodierungsformats.

"Wir haben uns damals den Kopf darüber zerbrochen, welche Methode geeignet wäre, Produkte maschinenlesbar zu machen. Schließlich sind wir auf den Barcode gekommen", erinnert sich Laurer im Gespräch mit dem Falter. Nach unzähligen Arbeitsstunden und mehreren Patenten stand die endgültige Form schließlich


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