Yehudi Menuhin auf CD: Bach, Beethoven und Bartok

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 15/99 vom 14.04.1999

Kaum mehr als 30 Jahre nach der Erfindung der Schallplatte, 1927, stand Yehudi Menuhin als elfjähriges Wunderkind zum ersten Mal im Studio und nahm einige kleine Stücke für Klavier und Violine auf. Dieser ersten Platte folgten in den nächsten 71 Jahren Hunderte weitere; und irgendwann auch ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde - als derjenige Künstler, der am längsten bei einer einzigen Plattenfirma blieb: Fast alle seine Aufnahmen als Geiger veröffentlichte Menuhin auf dem englischen Label His Master's Voice, aus dem später die EMI wurde. Seine Diskografie reicht von Bach bis Bartok quer durchs Repertoire, viele der Einspielungen wurden legendär - vor allem wegen Menuhins hoher Musikalität und der Unmittelbarkeit seines Ausdrucks. Auch die frühen Einspielungen sind es - trotz allen Rauschens und Knisterns - wert, heute noch gehört und mit aktuellen Interpretationen verglichen zu werden.

Etwa die Einspielung von Edward Elgars Violinkonzert (EMI) mit dem London Symphony Orchestra


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