XI-Splitter

14.04.1999

Der Kandidat Der Spitzenkandidat der stärksten Fraktion bei den Wiener Hochschülerschaftswahlen vom 18.-20. Mai 1999 kommt diesmal aus Vorarlberg. Der 26jährige gebürtige Andelsbucher Martin Faisst, BWL-Student am BWZ Brünnerstraße, ist Spitzenkandidat der AG. Wie sieht er seine Aufgabe als Hochschulpolitiker? Im Service, vor allem aber in Interessenspolitik. Es gehe um die soziale Absicherung der Studenten. Die überfrachteten Studienpläne machten es unmöglich, die Stipendienvoraussetzungen zu erfüllen (Architekturstudenten liegen durchschnittlich 7 Semester über der Mindeststudiendauer), und deshalb fielen viele um die Familienbeihilfe um. Faisst: "25 Prozent der Studienanfänger arbeiten neben dem Studium, am Ende sind es bereits 50 Prozent." In die Politik will Faisst nicht. "Als Berufspolitiker ist man heutzutage abgestempelt."

Peter Oswald Der gebürtige Bregenzer und ehemalige Falter-Musikkritiker, derzeit Geschäftsführer des "Klangforum Wien", wurde zum Intendanten des steirischen herbstes ab 2000 bestellt. In der Nacht vor der Entscheidung sagte er zu seiner Frau: "Wenn heute SW Bregenz gewinnt, werde ich Intendant." Bregenz besiegte Stockerau mit 1:0, der Rest ist bekannt.

Personal Seit den "Xi-Files" hat sich die Vorarlberger-Quote im Falter durch den Wechsel von Doris Knecht zum profil verschlechtert. Die Decke ist zwar dünner geworden, aber sie hält: Christian Zillner, Fotograf Heribert Corn und Armin Thurnher sind noch da, vor der Ersatzbank wärmt bereits Wolfgang Paterno auf.

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FALTER 17/19
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