Enge Freiheit

Radverkehr: Die Saison beginnt - und damit auch der Kampf um die freie Bahn. In Wien zählt jeder Kilometer Radweg.

Wolfgang Paterno | Stadtleben | aus FALTER 16/99 vom 21.04.1999

Die Sonne scheint. Radausflug. Papa führt sein neues Mountainbike aus, Mama schwingt sich auf ihr Citybike, und die Kinder kurbeln auf ihren Dreirädern hinterher. Und alle, der Extremsportler auf seiner Rennmaschine genauso wie die Jugendlichen mit ihren BMX-Rädern, treffen sich auf den Radwegen, wo es bei Schönwetter ungemütlich eng wird.

Wenn am kommenden Wochenende das Bike-Fest am Rathausplatz die Saison quasi eröffnet, wird einmal mehr die Frage nach der Fahrradfreundlichkeit der Stadt aufgeworfen werden. Die grundsätzliche Einstellung Wiens zum Rad bewegt sich nämlich ebenso im Kreis wie der Ringradweg. Einerseits steigen immer mehr Wiener auf das Rad als Alltagstransportmittel um, andererseits füllen sich dadurch die Radwege (auch durch die Inlineskater) immer mehr, was wiederum ein wirklich zügiges Vorwärtskommen erschwert, was wiederum manch Umsteigwilligen vom Umsteigen abhält.

Auf den ersten Blick gibt es in Wien die imposante Zahl von etwa 710 Kilometer (Stand: Ende

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