Wild, wooly and weird

Duke Ellington: Dieser Tage wäre Duke Ellington 100 Jahre alt geworden. Eine Würdigung.

Kultur | aus FALTER 17/99 vom 28.04.1999

Der spätere "Duke" wurde am 29.4. als Edward Kennedy Ellington in Washington D.C. geboren. Der Pianist, Komponist und Bandleader war einer der großen Katalysatoren des Jazz, der auf seinem Orchester spielte, ohne die individuelle Freiheit seiner oft virtuosen Solisten einzuschränken. Der Falter bat prominente "Ellingtonians", ihren ganz persönlichen Duke vorzustellen.

Don Byron Ich habe die Ellington-Band viele Mal live und im Fernsehen gesehen, noch lange bevor ich mich dazu entschloß, mich an die Improvisation heranzuwagen. Sobald diese Entscheidung gefallen war, konzentrierte ich mich darauf, genauso "zeitgenössisch" zu klingen wie meine Weggefährten - und unter diesen war Ellington nicht gerade angesagt.

Für einen jungen schwarzen reeds player, der "Jazz werden" wollte, waren Anfang der achtziger Jahre andere angesagt: Wayne, Trane, Rollins, und gelegentlich Joe Henderson. Ellington hatten sich die weißen Jazz-Akademien einverleibt, die schwarzen Leuten auf allen Gebieten


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