Neue Platten

Kultur | aus FALTER 17/99 vom 28.04.1999

ROCK/POP Monsieur Leroc: Le Slow Motion Boogie Woogie Payola/Virgin Monsieur Leroc, dahinter verbirgt sich der Deutsche Arne Drescher, produziert auf "Le Slow Motion Boogie Woogie" genau solchen. Ein hölzern verhatschtes Schlagzeug dient als Basis, darüber legt er funky Keyboard-Licks. Zudem hat er einige Freunde eingeladen, die Gitarrenriffs, Saxophon- oder Pianosprengsel einbringen. Das alles hält Drescher sehr reduziert und entwickelt dabei jenen Charme, der in seiner angestrengten Verspieltheit überzeugt, weil er diese nicht versteckt. Wie heißt es im Booklet so nett: "The Monsieur plays with himself on all the tracks." Großartig.

Karl Fluch Potuznik: Concorde+ Cheap/M.DOS In den letzten Jahren erregte Gerhard Potuznik mit Tex Rubinowitz als Mäuse vor allem live Aufsehen; dazu erschienen einige durchwegs gelungene Soloarbeiten zwischen Elektro und Breakbeats. Dagegen kommt "Concorde+" als Opus magnum daher. Die Platte funktioniert auf mehreren


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