Nouvelle Vague viennoise

Film: Alle zwei Jahre wieder ereignet sich das StudentInnenfilmfestival, auf dem die aktuellen Arbeiten der Wiener Filmakademie präsentiert werden: Anlaß, die wichtigste heimische Filmausbildungsstätte etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Kultur | Christian Cargnelli | aus FALTER 18/99 vom 05.05.1999

Man spürt gerade jetzt eine gemeinsame Euphorie." Jessica Hausner, seit 1991 Regiestudentin an der Wiener Filmakademie, hat allen Grund zur Freude. Eben haben die Filmfestspiele von Cannes ihren neuen, mittellangen Film "Inter-View" in den exklusiven Nachwuchswettbewerb "Cinefondation" eingeladen, gemeinsam mit "Germania" von ihrem Jahrgangskollegen Kris Krikellis - ein weiterer Höhepunkt einer Erfolgsstory, die seit rund vier Jahren anhält: An der Filmakademie entstandene Arbeiten finden auf renommierten Festivals in aller Welt große Resonanz und heimsen einen Preis nach dem anderen ein. Zu nennen wären zunächst Hausners "Flora", Krikellis' "Die Weiche", Mirjam Ungers "Speak Easy", Ruth Maders "Gfrasta" und Kathrin Resetarits' dokumentarischer Essay "Ägypten".

Als eine Initialzündung dieser "Nouvelle Vague viennoise", wie ein Kenner der Szene diese Entwicklung in einer Mischung aus Ironie und Bewunderung apostrophierte, betrachten Hausner und Mader im Rückblick das StudentInnenfilmfestival


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