Nüchtern Betrachtet: Mit dem Gewürzbauern in die Ukraine

Kultur | aus FALTER 18/99 vom 05.05.1999

Brot. Dauernd muß ich an Brot denken. Krustig-knusprig braungebackenes Brot. Schon nach der Niederschrift des ersten Wortes dieser kräfteraubenden Kolumne muß ich unterbrechen, um mir in einer Bäckerei mit kolumnistenfreundlichen Öffnungszeiten ein Steinplattenbrot zu kaufen. So gesehen verdankt sich diese Kolumne einem Auer-Brot. Aber auch dem segensreichen Wirken der Firma Anker, über die in Bekannten- und Kollegenkreisen manch unbedachtes und -gerechtes Wort geäußert wird. Gewiß, die Marzipankipferl und Brownies der Bäckerei Felber suchen ihresgleichen, und dasselbe läßt sich über allerlei Süßbefülltes von Gradwohl sagen. Allerdings kommt man damit nicht weit. Müßte ich zu Fuß in die Ukraine gehen (und die jüngsten Äußerungen des Chefredakteurs sprechen stark dafür, daß dies demnächst der Fall sein könnte), und ließe man mich zwischen allerlei Süßbefülltem und einem krustig-knusprig braungebackenen Brot wählen, ich wählte allemal das Brot. "Laßt Fenchel-


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