Und jetzt was ganz anderes

Neues Lokal: So etwas wie den neuen Guess Club hat es in Wien noch nie gegeben. Zeit wird's.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 18/99 vom 05.05.1999

Der beste Platz ist gleich beim Eingang, am sogenannten Chef-Table. Da sitzt man nebeneinander auf kleinen Puppenhockern an einem Pult, kann den Köchen über die Eingangsrampe hinweg und durch die Breitwand-Glasscheibe hindurch zuschauen und kriegt sogar noch von ihnen selbst serviert. Wenn sie gerade Zeit haben.

Dann kommt die sogenannte Media-Lounge, vorbei an glatten, schwarzen Glaswänden und einer leuchtenden Säule im Kuhfelldessin, einstweilen noch eine Aneinanderreihung kleiner Tischchen mit gemütlichen, grau-beigen Würfelfauteuils aus Leder und witzigen Schemeln, bei denen später die mobilen Terminals zum Surfen im Netz und zum Erforschen des Guess-Club-eigenen Intranetzes hinkommen sollen. Hier sind Snacks wie Roastbeef-Sandwich (öS 45,-), japanische Udon-Suppe mit Surimi (öS 50,-) oder Glasnudeln mit Tofu (öS 75,-) vorgesehen. Und spätestens da kommt dann schon einer der Höhepunkte dieses für Wiener Verhältnisse tatsächlich verblüffend großzügig gestylten und neuartig


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