Verleiht Flügel

Mistvermeidung; Bei manchen Objekten des Alltags zahlt sich Leihen aus. Für Geldbörse und Umwelt. Die MA 48 (Abfallwirtschaft) hat jetzt einen Verleihführer herausgebracht.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 18/99 vom 05.05.1999

Es gibt Dinge, die macht man höchstens einmal im Leben. Parkettboden schleifen gehört dazu. Oder den versifften Teppichboden des Vormieters reinigen. Die Maschinen, die man für derart rare Tätigkeiten im und ums Haus benötigt, sind teuer und warten in der Regel nach der Erstverwendung ungenutzt und platzwegnehmend auf ihren (seltenen) Wiedergebrauch. Für eine Fliesenschneidemaschine beispielsweise hat man nach getaner Arbeit die nächsten zehn Jahre bestimmt keine Verwendung mehr. Und auch eine Kettensäge wird man nicht überbeanspruchen, wenn man nicht gerade Holzfäller ist.

Gerätschaften auszuleihen ist oft nicht nur einfacher, platzsparender und auch günstiger, Ausborger ersparen sich auch lästige Wartungsarbeiten und helfen bei der Vermeidung von Abfall. 100.000 Tonnen Mist zuviel produzieren die Wiener jährlich. Darunter auch durchaus noch brauchbaren Sperrmüll und Konsumschrott.

Seit einiger Zeit geht die MA 48 (Abfallwirtschaft) den Weg der Aufklärung in Sachen Mistvermeidung.


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