Hauptsache: cool

Shopping: Skateboarden bedeutet nicht nur, ein Brett unter den Füßen zu haben, sondern einiges mehr: Musik, Ideologie und G'wand.

Stadtleben | Wolfgang Paterno | aus FALTER 18/99 vom 05.05.1999

So ändern sich die Zeiten: Noch vor wenigen Jahren konnten Eltern ihre Kinder ab einem bestimmten Alter nur unter Androhung inzwischen verpönter Erziehungsmaßnahmen überreden, bei Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts eine Haube aufzusetzen. Heute kann es gar nicht Sommer genug, kaum heiß genug sein: Die Kids haben ihren Wollstrumpf auf dem Kopf. Dazu braucht's dann nur noch ein Skateboard, ein cooles T-Shirt und eine mehr als großzügig geschnittene Hose, und fertig ist er, der Skater.

Weit gefehlt. Denn nicht jedes Board, jedes coole T-Shirt und nicht jede Hose macht gleich einen Skater. Und das Outfit allein ist auch nicht Garantie dafür, zur "Bewegung" zu gehören.

Bei "Yummi" in der Stumpergasse kann sich der Youngster wirklich perfekt ausrüsten und uniformieren. "Wir verkaufen nicht nur Skateboards", sagt die Geschäftsführerin Uschi Amminger, "sondern alles, was dazugehört: Platten, CDs, Klamotten und Fanzines." Ihr Partner, Thomas Reitmayer, sieht die Sache ein wenig unkomplizierter:


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