"Berufsbegleitende Masken"

e-Commerce: Der deutsche Software-Gigant SAP plant ein Paralleluniversum im Netz und verspricht echte Geschäfte mit der virtuellen Firma.

Markus Zwettler | Medien | aus FALTER 19/99 vom 12.05.1999

Hasso Plattner, Chef und Mitbegründer der deutschen SAP AG, gibt sich betont amerikanisch, wenn er, wie jüngst in Nizza, seinen Traum von einem universellen Marktplatz im Internet schildert. Plattner will nichts weniger als ein "Busineß-Separee" im Internet erschaffen. www.mySAP.com soll zum unumgänglichen Zugangscode für das Geschäft der Zukunft werden. SAP hat in Sachen digitales Rechnungswesen ähnliche Marktmacht wie Microsoft bei Endbenützer-Anwendungen.

Zum einen ist die Internet-Integration (Browser-Tauglichkeit) der SAP-Software eindrucksvoll bewiesen, zum anderen soll einfachste Bedienbarkeit auch den Privatkunden ansprechen. Mögliches Resultat: Eine Software wird zum virtuellen Geschäftsfeld der Geschäftswelt von morgen.

Derzeit nutzen in einem modernen Unternehmen zwischen 60 und 70 Prozent der Mitarbeiter eine einheitliche Software-Plattform wie SAP. Nach Plattner will SAP zweierlei sein: Ein Informationssystem, das sowohl das gesamte Unternehmen umfaßt und zugleich

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