Phettbergs Predigtdienst (Nr. 355): Masturbation und Himmelfahrt

... Er gibt den Gliedern seines Leibes die Hoffnung, ihm dorthin zu folgen, wohin er als erster vorausging ... Präfation an Christi Himmelfahrt

Stadtleben | aus FALTER 19/99 vom 12.05.1999

Einen Blick erhascht, einen Einblick in eine Verstrickung, einen Funken Schmutz in einem Antlitz erblickt. Trotz und Stolz wetteifern mit Hingabe und Leid. Ein Körper wie eine Mutter. Oberschenkel wie Reitgerten. Einem Burschen mit Feuchtigkeit beleidet gesehen. Fährt ein wie ein Strahl. Und beginnt zu gären im Leib. Den alten Körper wieder anwerfen. Empor die Herzen! Wichsen im Mai. Den Mai Gauda spritzen. Einen Schuß Sonne.

Die Magengrube wird zum Schritt, zum Rennpferd mit eingebautem Stallburschen, der sich nie wäscht, Pferd und Bursche dampfen, seine Schenkel werden meine. Ich bin in Schuß. Mein Arsch ist ein Truppenübungsplatz. Liefert ihnen festere Stiefel! Ich spreize mich weit. Wem ist es eine Lust, MICH zu verschleißen! Er vergißt sich mit MIR! Ich werde aufgerieben, wie es die Schöpfung vorsieht. Mein Leib dient wem zum Erhitzen. Fester! Es tut nicht weh genug! Er heizt mich sich ein, hackt mich klein. Schiebt mich und tritt mich. Ich brenne in seinem Ofen. Ich bade


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