Sideorders: Wien vegetarisch

Stadtleben | aus FALTER 19/99 vom 12.05.1999

Die Wiener, das erfährt man von verblüfften Wirten immer wieder, fressen das Fleisch in Mengen und zu Gelegenheiten, wo man es eigentlich nicht für möglich halten würde. Beim Gedanken an die Stelze im Schweizerhaus wird in dieser Stadt alt und jung gleichermaßen warm ums Herz. Zaghafte Anzeichen für eine Gegenbewegung finden sich unter anderem hier: Wrenkh Bar, 1., Bauernmarkt 10, Tel. 533 15 26, Mo-Sa 11-24 Uhr.

Das Wrenkhsche Flaggschiff, von Eichinger oder Knechtl beispielhaft urban gestaltet, seit fast zehn Jahren erste Adresse für fleischlosen Verzehr ohne Lustverzicht. Das Restaurant daneben führt zwar die gleiche Karte, stinkt flairmäßig aber ab. Große Dinge sind in Vorbereitung.

Wrenkh Fünfhaus, 15.,Hollerg. 9, Tel. 892 33 56, Mo-Sa 11.30-14.30, 18-24 Uhr.

Ausgangspunkt der Wrenkh-Story in Wien. Anfang des Jahres von obengenannten Architekten runderneuert, jetzt weniger kuschelig, mehr cool und auf Brasserie.

Hold, 8., Josefstädter Str. 50, Tel. 405 11 98, Mo-Sa 7-22 Uhr.

Hier schon oft in diversen Zusammenhängen genannt, die vegetarischen Spezialitäten sind den Trip in die Josefstadt aber immer wert (die nichtvegetarischen auch).

Cafe Teitelbaum, 1., Dorotheerg. 11, Tel. 512 55 45, So-Fr 10-18 Uhr.

Von Eichinger und Knechtl gestaltetes Cafe des Jüdischen Museums, da koschere Küche platzmäßig nicht ging (Trennung von Milchigem und Fleischigem), entschied sich Gerhard Matzku für den Verzicht auf zweiteres.

Nice Rice 6., Mariahilfer Str. 45 (Raimundhof), Tel. 586 28 39, Mo-Sa 9-24 Uhr.

Winziges Restaurant, fast alles wird hier selber gemacht, sogar die Falaffel-Bällchen. Feine Gemüsegerichte.


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