"Andrea, ich liebe Dich!"

Öh-Wahlen: Von 18. bis 20. Mai wählen 211.000 Studierende ihre Interessenvertretung. Der "Falter" hat die Spitzenkandidaten der größten Fraktionen zum Speaker's Corner am Campus geladen. Fazit: Nur wenige Uni-Politiker schöpften ihr ohnehin knapp bemessenes Redepensum aus. Hat die Österreichische Hochschülerschaft nichts mehr zu sagen?

Politik | Nina Weissensteiner / Mitarbeit: Patrik Volf | aus FALTER 20/99 vom 19.05.1999

Dreißig Sekunden. Jeder Satz wird genommen, Versprecher werden eingedeutscht." - Ein solches Offert würde manchen Oppositionspolitiker oder Hinterbänkler freuen. Nicht aber Österreichs Uni-Politiker. "Was soll' ma in einer halben Minute schon sagen", mosert Doris Hemmer. "So a blöde Idee", grummelt die Spitzenkandidatin der sozialistischen Studenten (VSStÖ), während sie widerwillig das Podest erklimmt.

Seit Dienstag und bis Donnerstag, den 20. Mai, wählen Österreichs Studierende wieder ihre Standesvertretung. Elf Fraktionen rittern heuer um die 45 Sitze im Zentralausschuß, dem bundesweiten Studentenparlament. Zusätzlich werden die Vertreter auf Studienrichtungs-, Fakultäts- und Universitätsebene gewählt.

Der Falter lud die Spitzenkandidaten der acht größten Fraktionen im Zentralausschuß zu einem Speaker's Corner am Campus. Während die Vorbilder im Londoner Hyde Park stundenlang von ihren Holzkisten herabwettern, hatten die meisten heimischen Nachwuchspolitiker in spe ziemlich


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