Der Wechselpolitiker

Stadtgespräche: Dritte Etappe der "Falter"-Gespräche mit den Spitzenkandidaten zum Europäischen Parlament. Journalist und Nummer eins der SPÖ Hans- Peter Martin im Gespräch.

Patrik Volf | Politik | aus FALTER 20/99 vom 19.05.1999

Journalisten und Politiker leben nur scheinbar in getrennten Sphären. Der Politiker braucht den Journalisten, um Politiker zu sein, das heißt in der Öffentlichkeit zu stehen. Der Journalist braucht den Politiker, um über etwas schreiben zu können. Ein geradezu symbiotisches Verhältnis. Da kann es schon einmal passieren, daß ein Journalist zum Politiker wird. Hans-Peter Martin ist so ein Fall.

Als erfolgreicher Gratwanderer zwischen Journalismus und Politik hat sich der 38jährige Spiegel-Redakteur und Autor von Reißern wie "Die Globalisierungsfalle" und "Bittere Pillen" einige Feinde gemacht - vor allem unter österreichischen Berufskollegen. Die Rache mancher Medien kam mit der Bekanntgabe von HPMs Kandidatur. Aber von der "Wiener Neidjournaille" habe er eigentlich nichts anderes erwartet, meint Martin und erzählt über seine Gespräche mit Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein, der ebenfalls nichts von der österreichischen Zeitungslandschaft gehalten habe.

Ganz der Grenzgänger,

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