Virtualität begreifen

Ausstellung: Die "Synworld" im Museumsquartier widmet sich der Synthese von Spielwelten, Wissenschaft und Gesellschaft.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 20/99 vom 19.05.1999

Schnittstellen sind Übergänge von einer Welt in die andere. Eine Tastatur beispielsweise stellt für uns den Übergang in die digitale Welt des Computers dar. Daß wir mit einer Tastatur nicht jeder synthetischen Welt gerecht werden, diese Einsicht bildet den Hintergrund einer neuen Ausstellung. "Synthetische komplexe Welten fordern geeignete Schnittstellen", verkündet denn auch Konrad Becker, Leiter der als Künstler-Server bekannten "Public Netbase" und umreißt damit gleichzeitig das Konzept der kommenden "Synworld".

Die interaktive Ausstellung, ab 27. Mai im Museumsquartier zu sehen, setzt sich zum Ziel, die Nähe von virtuellen Spielwelten und diversen Simulationen in Kunst und Wissenschaft aufzuzeigen. "Die Bedeutung von Freizeit und Beschäftigung verschiebt sich. Spielen als Lernen und produktive Arbeit als Spiel werden zu Schlüsselbegriffen der multimedialen Gesellschaft" - Veranstalter Becker geht es um die Zukunft. Anleitung soll sich die spielende Gesellschaft bei 3-D-Spielen


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