Sideorders: Zum Mitnehmen

Stadtleben | aus FALTER 20/99 vom 19.05.1999

Trendforscher sagen, daß die Mittagspause kein ewigwährendes Tabu bleiben wird, daß sich die Arbeitszeit flexibilisiert, daß das Mittagsmenü, bestehend aus schwerverdaulicher Kost, dem Untergang geweiht ist. Ziemlich im Kommen indes ist der kleine, möglichst frische oder in der Mikrowelle fertigzustellende Happen zum Mitnehmen. Da kann man jetzt jubeln oder Trübsal blasen, die Welt wird nun mal ungemütlicher. Wenn schon hektisch, dann zumindest hier holen: Kecks feine Kost, 1., Herreng. 15, Tel. 533 63 67, Mo-Fr 9-18.30 Uhr, CC.

Stehbuffet mit der Möglichkeit, Österreichs beste Schinken, Käse und andere Edel-Lebensmittel zu erwerben. Una Abraham kocht vorzügliche Mittagsgerichte zwischen Wiener Klassik und mediterranem Frohsinn. Auch zum Mitnehmen.

Aioli, 1., Stephansplatz 12, Tel. 32 03 73, tägl. 10-1 Uhr, CC.

Das gestylte mediterrane Bistro im Haas-Haus ist auch zu brauchen, wenn man keinen Platz bekommt bzw. will: Die Antipasti können auch mitgenommen werden. Vor allem dann fein, wenn man am Stephansplatz wohnt.

Do & Co, 1., Akademiestraße 3, Tel. 512 64 74, Mo-Fr 10.30- 19.30, Sa 10-18 Uhr, CC.

Dogudans erstes Lokal, klein und Achtziger-gestylt. In der Vitrine liegen die feinen Fische und das halbfertig gegarte Edelfutter mit viel Shrimps und Lachs. Mit wenig Aufwand und viel Geld einfach zuzubereiten.

Cuadro, 5., Margaretenstraße 77, Tel. 544 75 50, Mo-Fr 7.30-23, Sa, So 9-23 Uhr.

Für die Take-away-Sache erarbeitete Gergely ein gefinkeltes Verpackungskonzept, um die eckigen Burger, Torten, Salate und Suppen samt Drinks fleckenfrei abtransportieren zu können. Der Haken: Die Herstellung dauert für Eilige einstweilen noch zu lang.


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