Zoo: Menschen der Woche

Stadtleben | Von Thomas Rottenberg | aus FALTER 20/99 vom 19.05.1999

Sport und Musik Keine Sau kennt den FC Schamott. Aber das heißt nichts. Denn der FC Schamott existierte noch gar nicht, als er den FC Aal aus Burgaus bei München zu einem Freundschaftsmatch forderte. Es war, erklärt Everybody's-darling-DJ DSL, "eine b'soffene G'schicht", bei der die bayrischen Fische von den Wiener Ofenbausteinen herausgefordert wurden. Blöderweise nahmen die Bayern an - und die Wiener mußten eine Mannschaft aufstellen. Das war vor über einem Jahr - und in München setzte es ein ordentliches Debakel. "Über den Winter haben wir viel trainiert", war DSL stolz - beim Rückspiel am ÖES-Platz an der Alten Donau schlug Wien Burgau 3:0 - die darauffolgende Kantinen-Party (featuring: Fußballerlieder, Grillhuhn, Drehli Robnik und DSL) half dem FC Aal, rasch über die Niederlage hinwegzukommen.

"Wir haben das erste Mal Baldriantropfen verteilen müssen", lachte Ani Gülgün, eine der guten Seelen bei Echo - und verschwand, um hinter der Metropol-Bühne nervösen Jugendlichen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige