Mediensplitter

Medien | aus FALTER 21/99 vom 26.05.1999

Schau genau!

Der Verfolgungswahn der FPÖ, vom ORF ständig benachteiligt zu werden, hat einen neuen Höhepunkt erreicht: In einer Aussendung des freiheitlichen Pressediensts gratulierte man in gewohnt süffisantem Ton Generalintendant Gerhard Weis zu "seinem glanzvollen Auftritt in der SPÖ-Belangsendung, die gestern (18. 5., Anm.) im ORF lief". Weiter schäumte es aus den Fernschreibern: "Wir wissen offengestanden nicht, was wir mehr bewundern sollen: Weisens telegenen Auftritt oder die ungeheuerliche Frechheit, mit der der Generalintendant seine parteipolitischen Präferenzen offenbart." Des Skandals kleiner Schönheitsfehler: In der SPÖ-Sendung war nicht GI Weis, sondern der belgische Regierungschef Jean-Luc Dehaene zu sehen. Vielleicht sollte sich die FPÖ ihre Feinde in Hinkunft genauer ansehen.

Rechenschieber Vorbereitung auf das Jahr-2000-Problem, einmal anders. Früher, als es noch keine Computer gab, ging's ja auch irgendwie. Deshalb veranstaltet das Österreichische Forschungsinstitut für Artificial Intelligence bereits zum zweiten Mal den Kurs "Rechnen mit dem Rechenschieber" unter der Leitung von Robert Trappl, "Leiter der Rechenschieberkurse der ÖH an der TU in den Jahren 1961 bis 1964". Der erste Kurs war sofort ausgebucht, dieses ist der letzte "in diesem Millennium". Anmeldung unter Tel. 533 61 12-60, Fax 533 61 12-77, oder E-Mail: sec@ai.univie.ac.at.


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