Im Schatten des E237

Neues Lokal: Im experimentellen Konsum-Kunstwerk "Point of Sale" kann man seit Februar auch einen heben.

Stadtleben | Florian Holzer 1 | aus FALTER 21/99 vom 26.05.1999

Die erste positive Erkenntnis an der Sache ist jene, daß es das "Point of Sale" überhaupt noch gibt. Das war nämlich von vornherein gar nicht mal so sicher, ursprünglich sollte das Geschäft, in dem nebeneinander biologisch-dynamische sowie herkömmliche Lebensmittel verkauft werden und Konsumenten somit keine Wahl gelassen wird, als zu wählen, Mitte März wieder geschlossen werden. "Wir haben das aber mehrfach geändert", erklärt Andreas Wegner, und deshalb läuft das interessante Projekt nun unsubventioniert zumindest einmal bis Ende des Jahres weiter, "weil so schlecht geht es eigentlich gar nicht".

Im Februar entschloß man sich, da man nun schon mal über das biologische Gemüse verfügte, nicht aber über professionelle Kühlmöglichkeiten - was in Kombination zu äußerst rascher Vergänglichkeit der Erdfrüchte führt -, zwecks der gehobenen Verwertung ein Lokal zu eröffnen. Wände wurden gelborange gestrichen, Gerald Ratheuser installierte grüne Kunstleder-Sitzbänke, stellte


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