Rettungsschwimmen: Ich werde David Hasselhoff

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 22/99 vom 02.06.1999

Erst mal alle rein ins Wasser", scheucht uns Günther ins Becken. Ein paar Frauen nehmen den Umweg zum Abkühlen über die Dusche. Pah! Rein ins gechlorte Naß. Im Ernstfall, und für den proben wir Wasserretter in spe hier ja schließlich, gibt es auch keine Abkühlphase. Und wenn am Gänsehäufel oder im Entlastungsgerinne wer um Hilfe schreit, kann der Sprung ins kalte Wasser lebensrettend sein. Unsere rot bebadeanzugten Kollegen von Baywatch duschen schließlich auch nicht vor dem Retten.

"Je mehr Menschen zum Rettungsschwimmer ausgebildet sind, desto größer ist die Chance, tödliche Badeunfälle zu verhindern", meint Gerald Innerwinkler. Seit 17 Jahren ist der Kärntner bei der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) und seit zwei Jahren technischer Leiter beim ÖWR-Landesverband Wien. Zum Lebensretter wurde Innerwinkler, als er seine eigene Hilflosigkeit bei einem Notfall bemerkte. Er ließ sich zum Sanitäter und schließlich zum Wasserretter ausbilden. Seither ist der 30jährige


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