Mr. GASP

Kommentar: Die Union muß eine zivile und wirtschaftlich-soziale Friedensmacht werden.

Vorwort | Helmut Kramer | aus FALTER 23/99 vom 09.06.1999

Auf dem Kölner Ratsgipfel wurde der Generalsekretär der Nato, Javier Solana, zum Repräsentanten der Außen- und Sicherheitspolitik der EU bestimmt. Solana, Großneffe des Schriftsteller-Philosophen und Außenministers der spanischen Republik vor dem Franco-Faschismus, Salvador de Madaragia, Physikprofessor, Kulturminister der neuen sozialistischen Regierung von Felipe Gonzales ab 1982, ab 1988 Erziehungs- und Wissenschaftsminister und von 1992 bis 1995 Außenminister, ist die heute international bekannteste und im Bereich von Außen- und Sicherheitspolitik profilierteste Persönlichkeit Spaniens. Solana ist ohne Zweifel ein Politiker vom potentiellen Zuschnitt eines Jacques Delors.

Javier Solana wird für seine Aufgabe - man rechnet damit, daß er sein neues Amt erst Ende 1999 antreten kann - auch Leadership-Qualitäten und einen langen politischen Atem benötigen. Seine vorrangige Aufgabe wird es sein, die in den Maastrichter und Amsterdamer Verträgen erreichten Institutionalisierungsschritte

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