Urwaldbeisl mit zwei J

Neues Lokal: In der Neustiftgasse verwandelte sich ein stinknormales Grindbeisl in eine Grottenbahn mit lebendigen Attraktionen.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 24/99 vom 16.06.1999

Ich habe den Film nicht gesehen, ich weiß nur, daß Robin Williams da vor Nashörnern fliehen mußte, die irgendwie virtuell aus einem Brettspiel rauskamen und dann das Wohnzimmer aber ganz real ziemlich verwüsteten. Wahrscheinlich ging's gut aus, ich glaube, es handelte sich um eine Disney-Produktion. Doch auch wenn ich den Film nicht gesehen habe und ihn mir höchstens in weihnachtlicher Agonie auf Pro 7 reinziehen werde, so denke ich doch, daß der Name geschützt ist. Geschützt vor so Dingen wie jenem Beisl, das sich "Jumanji" nennt und über das man sich tatsächlich nur ziemlich wundern kann.

Von außen noch verhältnismäßig unscheinbar, taucht man nach Betreten "in eine Welt der Illusionen, und dein Traum wird Wirklichkeit", so die Verheißung. Also zumindest trifft das zu, wenn man von einem Beisl träumt, dessen Decke mit Tarnnetzen abgedeckt ist, dessen Wände mit Pappmache im Natursteinmauerdesign verkleidet sind und durch das sich ab und an ein paar lackierte, exotische


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