Phettbergs Predigtdienst (Nr. 360): Finnen im Winter

... fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann ... Mat 10,26-33 (Evangelium am 12. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr A)

Stadtleben | aus FALTER 24/99 vom 16.06.1999

Wenn er unter unserer Anklage stehen wird, beim Jüngsten Gericht, wird Gott mit einer sagenhaften Ausrede (Theodize) daherkommen, sodaß wir vor Rührung zerfließen werden. In etwa vielleicht so: Die anderen Götter hätten ihm, unseren Gott, für drei Ewigkeiten völlig zu Unrecht und aufgrund einer Intrige Jenseitssperre gegeben und ihn für diesen "Zeitraum" auf die alte, aufgelassene Frequenz - eben diese, unsrige Dimension - verbannt, auf der er unser Weltall stattfinden hat lassen müssen und die beinahe überhaupt keine Feinstofflichkeit bietet, und das bißchen habe er selbst gebraucht, und so habe er also mit völlig überholten Methoden wie Atomen und Molekülen operieren müssen. Wodurch es unweigerlich zu Entropie, Mord, Krankheit und Ableben habe kommen müssen. Aber nun, heute, wo seine Verbannung ende, werde er alles gutmachen und allen seinen Geschöpfen von jeher an jedes einzelne Superquark in jeder seiner Konfigurationen auf ewig rekonstruieren und es uns allen auf

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